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nerine bowdenii gilt als die frostverträglichste art ihrer gattung. welche minusgrade sie toleriert, habe ich noch nicht getestet. oft ist es übrigens nicht der frost, der die pflanzen im winter zur strecke bringt, sondern ein zu nasser boden. die zwiebeln verfaulen dann.
von der auch als guernseylilie bekannten pflanze sind verschiedene formen, mit weissen oder rosa blüten zu erhalten.

die mitglieder der gattung ornithogalum sind im volksmund als milchsterne bekannt. einige arten werden als zierpflanzen verwendet, es sind aber nicht alle winterhart. ornithogalum saundersiae stammt aus südafrika und bildet im sommer weisse blüten aus.

heute gibt es mal wieder einen beitrag aus der rubrik “pflanzen die keine sau kennt”: proiphys amboinensis. hierbei handelt es sich um ein aus dem tropischen australien/thailand stammendes amaryllisgewächs, das im englischen sprachraum als cardwell lilly bekannt ist. im aussehen ähnelt es aber weniger amaryllis, nerine und kollegen, sondern der als gartenpflanze beliebten funkie (hosta). zumindest in der form und textur der blätter.
zur kultur kann ich derzeit noch nichts sagen, ich habe die zwiebeln in eine mischung aus kakteenerde, sand und seramis gepflanzt und den topf hell, aber ohne direkte sonne platziert. so wie ich das sehe, ähnelt die pflege von proiphys der von eucharis – ein ebenfalls in die eingangs erwähnte kategorie passendes amaryllisgewächs.

von nerine sarnienesis sind verschiedene formen zu erhalten, mit weissen, roten oder rosa blüten. sie zählt zu den amaryllisgewächsen und stammt aus südafrika. weitere infos zu dieser gattung gibt es hier: nernine.de.


die pflanzen aus der gattung zephyranthes sind bei uns leider relativ unbekannt. dabei ist ihre kultur nicht schwierig, sie ähnelt der der verwandten amaryllis.

die gattung habranthus zählt zu den amaryllisgewächse und ist in mittel-/südamerika beheimatet. umgangssprachlich sind diese zwiebelpflanzen als regenlilien bekannt. habranthus robustus wird manchmal auch als zwergamaryllis bezeichnet.

allium ascalonicum ist im volksmund als schalotte bekannt. sie ist mit der speisezwiebel (a. cepa) verwandt.

die anderen auf dieser seite vorgestellten zwiebeln sind zum teil so giftig, dass selbst die wühlmäuse sie nicht anrühren. nicht jedoch allium cepa, denn bei ihr handelt es sich um die speisezwiebel. von ihr sind verschiedene formen zu erhalten, von denen ich meist die rote einsetze. die schmeckt nicht nur lecker, sondern sieht auch gut aus, wenn man sie z. b. in einer gulaschsuppe otter erbsensuppe verwendet.
zur gattung allium zählen übrigens noch weitere bekannte speisepflanzen, wie z. b. der bärlauch (a. ursinum), knoblauch (a. sativum), lauch (a. ampeloprasum) und der schnittlauch (schoenoprasum). einige arten sind aber auch als zierpflanzen bekannt.
derzeit bin ich übrigens am austesten, wie sie allium cepa als zimmerpflanze macht. wenn das nichts wird, dann wandert sie in eine bohnensuppe.

bei hippeastrelia “red beauty” handelt es sich um eine hybride (kreuzung) aus hippeastrum und sprekelia. wie es der name schon vermuten lässt, bildet dieses amaryllisgewächs rote blüten aus. gepflegt wird es bei mir wie die vertreter der gattung hippeastrum.

das schneeglöckchen (galanthus nivalis) zählt zu den frühen frühblühern, seine blüten erscheinen manchmal wenn noch schnee liegt. es ist auch bei uns heimisch.
im handel sind verschiedene formen zu erhalten, u. a. auch mit gefüllten blüten. das schneeglöckchen eignet sich für sonnige bis halbschattige standorte und zählt zu den amaryllisgewächsen.