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der im frühjahr blühende crocus sieberi ist in verschiedenen blütenfarben zu erhalten. die hier abgebildeten knollen stammen von der sorte “firefly”, die rosaviolette blüten mit einer gelben mitte ausbildet. beheimatet ist dieser wildkrokus auf dem balkan.

die gattung crocus zählt zu den schwertliliengewächsen (iridaceae) und beinhaltet ca. 91 arten. ihr natürliches verbreitungsgebiet liegt in afrika, asien und europa. am bekanntesten dürften wohl die frühlings-krokusse sein, die uns in milden regionen bereits ab ende januar mit ihren blüten erfreuen können.
bei crocus sativus handelt es sich übrigens um den safran. seine staubfäden werden als gewürz verwendet. er stammt aus dem mittelmeerraum und blüht bereits im herbst. im frühjahr erscheinen dann die blätter, die während des sommers wieder eingezogen werden.

beta vulgaris ist in ihrem erscheinungsbild sehr variabel. von ihr gibt es verschiedene formen, wie z. b. die rote rübe, den mangold, die futterrübe und die hier abgebildete zuckerrübe (beta vulgaris ssp. vulgaris var. altissima).
sie wird übrigens nicht nur zu zucker, sondern auch zu sog. pellets für die verfütterung an pferd, rind und schwein verarbeitet.
ob man ihre blätter ähnlich wie den mangold verarbeiten und auch essen kann, habe ich noch nicht probiert. derzeit bin ich am testen, wie sich sich als zimmerpflanze macht. denn exoten müssen ja nicht immer von sehr weit her kommen …

die gattung calochortus zählt zu den liliengewächsen (liliaceae), ihre mitglieder sind im volksmund als mormonentulpen bekannt. in unseren breiten werden sie nur von liebhabern kultiviert und sind entsprechend schwer zu erhalten. in ihrer nordamerikanischen heimat scheinen sie um einiges populärer zu sein.

die als chinesische pfingstrose bekannte paeonia lactiflora verbreitet sich durch ein rhizom. dabei handelt es sich um unterirdische ausläufer, an denen die triebe und wurzeln erscheinen. auf diese art kann sie sich nach einigen jahren im garten breit machen. was bei dem edlen gewächs durchaus wünschenswert ist …

im gegensatz zu e. vandermerwei, bildet eucomis autumnalis keine gemusterten, sondern einfarbig grüne blätter aus. dafür existieren von ihr drei unterarten (ssp.). eucomis pflege –>

die freesien (freesia) zählen zu den schwertliliengewächsen (iridaceae) und sind beliebte schnittblumen. keine ahnung, zu welcher art/sorte die oben abgebildeten knollen gehören. wenn man die für 0,99 € im supermarkt nachgeworfen bekommt, kann man wohl keine vernünftige deklaration erwarten.
es existieren ca. 16 freesia-arten, die im südlichen afrika (kenia, südafrika) beheimatet sind und dort zumeist in regionen mit winterlichen niederschlägen wachsen.

die gattung spraxis zählt zur familie der schwertliliengewächse (iridaceae) und beinhaltet ca. 15 arten, die allesamt aus südafrika stammen. im volksmund sind sie als zigeunerblumen bekannt.
am häufigsten im handel zu finden ist sparaxis tricolor. sie ist in verschiedenen blütenfarben zu erhalten. die naturform blüht übrigens in orange. was in mir den vedacht weckt, dass unter diesem namen diverse zuchtformen vertrieben werden.

die gattung eucomis zählt zu den ehemaligen hyazinthengewächsen (jetzt unterfamilie scilloideae innerhalb der spargelgewächse/asparagaceae) und beinhaltet ca. zehn arten. die stammen überwiegend aus südafrika und sind umgangssprachlich als ananaslilien oder schopflilien bekannt. die pflanzen werden meist nur von liebhabern kultiviert, ihre knollen sind aber gelegentlich im sommerblühersortiment der bau- und gartencenter zu erhalten.
bei der oben abgebildeten handelt es sich um eucomis vandermerwei.

die gattung triteleia beinhaltet ca. 15 arten und zählt zur familie themidaceae. von einigen botanikern wird sie jedoch den liliengewächsen (liliaceae) zugeordnet. so wirklich sicher ist man sich da wohl noch nicht. ein deutscher name scheint nicht zu existieren, triteleia laxa wird manchmal als sternblume oder frühlingssternblume bezeichnet. dieser name wird aber auch für die mitglieder der gattung ipheion verwendet.